Spannende Versteigerung äusserst exklusiver Lots im Dolder Grand Hotel von Broad Arrow Auctions
Broad Arrow Auctions ist ein international erfolgreiches Automobil-Auktionshaus im Blue-Chip-Segment. In der Schweiz ist es diesen Herbst erstmals in Erscheinung getreten an der Auto Zürich 2025, mit welcher es eine Partnerschaft eingegangen ist. An der Preview, welche im renommierten Grandhotel Dolder stattfand, waren Autos der Extraklasse zu finden. Insgesamt 61 Lots wurden angeboten. Alle waren erlesen, doch auch aus dieser hochwertigen Selektion konnten sich einige Modelle besonders hervortun. Allen voran ein extrem seltener Jaguar D-Type, welcher an der Auktion bei einem spannenden Bieterduell für Begeisterung und Applaus sorgte. Mehr dazu in diesem streetwheelz1-Bericht.

Das Interesse an dem neuen Akteur in der Schweiz und an den ausgestellten Autos war gross. Bereits am Medientag der Auto Zürich 2025 begeisterte Broad Arrow mit drei Key-Fahrzeugen, welche auf die Bühne fuhren. Neben einem Bugatti und Ferrari war dort ein Jaguar D-Type aus dem Jahre 1956. Ein äusserst seltenes Exemplar, nicht nur kraft der usprünglich kleinen Produktionszahl von nur 87 Stück, sondern auch in Bezug auf seine Geschichte und den hohen Erhaltungsgrad. Ein Original in absolut hochwertigen Zustand.

Kurz vor dem verheerenden Brand des Jaguarwerkes in Coventry im Jahr 1957 war dieser D-Type noch ausgeliefert worden. Der nummerngleiche Motor wurde einst ausgebaut und über die Dekaden hinweg geschont. Nach einer Überholung ist er nun wieder im Original-Chassis. Eine Seltenheit. Fotos im Auktionskatalog sowie Videosequenzen eines Filmes zeigen denn auch das Auto bei voller Fahrt. Ein rarer Anblick. Man kann sich ausmalen, wie reichhaltig die Biografie eines fast 70jährigen Classic Cars ist und wieviel es braucht, damit ein solches Examplar als aussergewöhnlich vollständig und unberührt gilt. Dieses Modell wäre gar befugt, an den wichtigsten historischen Rennveranstaltungen teilzunehmen wie beispielsweise Goodwood Revival, Le Mans Classic oder auch Mille Miglia Storico.

Weitere Traumwagen konnten bei der Vorbesichtigung besichtigt werden. Jeder von ihnen war auf seine Weise besonders. Um nur einige zu nennen: Da war der Rolls-Royce Silver Shadow Long Wheelbase Saloon von 1975, einst von Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Margaret in Auftrag gegeben. Dann das Ferrari 212 Europa Pinin Farina Coupé von 1952, das einst von der Schauspielerin Ingrid Bergman gefahren wurde. Ein echter Hingucker, in einem separaten, abgesperrten Bereich: ein Aston Martin Valkyrie Spider von 2024.

Auf einem kleinen Podest stand ein seltener Reventón Roadster aus dem Jahr 2010 (1 von 15). Das Licht der Halle spiegelte sich auf seiner Oberfläche wie auf sorgfältig gefaltetem Origami. Äußerst selten war auch ein roter, sehr gut erhaltener Maserati Khamsin. Ein solches Modell sieht man nur selten auf der Straße.Dennoch hatte streetwheelz1 einmal das Glück, zufällig ein wunderschönes Exemplar in Zürich zu filmen.)

Zudem fiel ein 1993 Lamborghini Diablo Evolution GTR sofort auf durch seinen Violet-Farbton, aber natürlich auch durch die markante Form des Modells an sich. Und im Auktionskatalog von «The Zürich Auction», wie Broad Arrow die Auktion vom 1. November 2025 nannte, konnte man weitere Informationen nachlesen wie zu jedem Lot: Baujahr, besuchte Wettbewerbe, allfällige Modifikationen, Besitzergeschichte, Chassis-Nummer und Restaurationschronologie.

Die harten Fakten sind freilich vorhanden. Doch hier geht es um mehr als schöne, hochwertige Autos. Es geht um mehr als die Summe ihrer Teile. Unwirklich mutet es an, wenn auf einem Foto dieses auf legendäre Art getunte Gefährt vor einer ländlichen Umgebung steht, beinahe wie ein gelandetes Ufo. Man liest die Daten zum Motor, zu den optischen Anpassungen und es ist wie das Blättern in einem hochwertigen Automagazin. Die Ästhetik ist so nachhaltig, dass wohl manch ein Autofan den Auktionskatalog sorgsam als Souvenier aufbewahren wird.

Was kauft man bei einer solch hochkarätigen Auktion eigentlich? Ein Auto der Extraklasse. Ein Lot, das sonst niemand hat. Ein Fahrzeug, mit dem man, je nach Zertifikat, an Wettberben teilnehmen kann; ob nun an einem Concorso d'Eleganza oder am Goodwood-Festival oder einem anderen hochkarätigen Event. Doch das Materielle ist nur eine Seite der Medaille. Es ist vielmehr eine Idee, die man nun ganz nah bei sich hat. Eine ganze Geschichte, eine Legende des Automobils. Genauso, wie wenn jemand einen anderen historischen oder ideellen Gegenstand ersteigert oder kauft. Einen Marsmeteoriten. Eine Erstausgabe von Newtons Principia Mathematica (1687). Ein 150 Millionen Jahre altes Skelett eines Stegosaurus. Der Wunsch, ein Objekt solcher Tragweite besitzen zu wollen, also auch ein seltenes Auto von grossem Nennwert, dürfte mit einer solchen Idee verbunden sein. Nicht einfach mit einer monetären Einordnung von Angebot und Nachfrage, sondern mit der Wertschätzung für den inhärenten Wert eines Sammlerstückes.

Die private Auktion fand in den Räumlichkeiten des Grandhotels Dolder statt. Viele der registrierten Bieter befanden sich im Saal, doch einige waren auch von extern verbunden über das Telefon und Internet. Nacheinander wurden die Lots präsentiert. Jeder Zuschauer hatte vermutlich ein Auge auf ein ganz bestimmtes Objekt geworfen und wartete auf seinen Moment. Einige der Top-Resultate der Auktion waren der 2010 Reventón Roadster (1’356’250 CHF), der 1966 Ferrari 275 GTB Alloy (2’312’500 CHF) sowie der 2024 Aston Martin Valkyrie Spider (2’706’250 CHF).

Von besonderem Interesse war dann natürlich der Star der Auktion, der Jaguar Type-D. Auch der Auktionator anerkannte die Bedeutsamkeit dieses Modells, als er sagte: «It is one of those cars. It is so special!», und es war keine Übertreibung, sondern einfach eine Feststellung, wie sie treffender nicht sein könnte.

Nach einem spannenden Bieterduell rief der Auktionator schliesslich: «Ladies and Gentlemen, it is a pleasure to sell the car to you!». Dann der finale Hammerschlag. «Sooold!». Grosser Applaus im Auktionssaal. Emotionaler könnte die Versteigerung eines Autos nicht sein. Der D-Type hat letztlich 5’181’250 CHF erzielt bei der Auktion, doch dies ist beinahe nebensächlich.

Die nächsten Auktionen von Broad Arrow Auctions finden am 6.-7. März 2026 in Florida (The Amelia Auction) sowie am 16. Mai 2026 in Italien (The Concorso d'Eleganza Villa d'Este Auction) statt. Pure Emotionen garantiert. // Verfasst von CR

Über Broad Arrow Auctions
Broad Arrow Auctions ist ein international äusserst erfolgreich agierendes Auktionshaus im Bluechips-Marktsegment, welches mit der Auktion im Zürcher Grandhotel Dolder erstmals in der Schweiz aktiv war. Broad Arrow Auctions ist offizieller Partner von Auto Zürich. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite: https://www.broadarrowauctions.com
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